{"id":1016,"date":"2011-12-11T17:32:22","date_gmt":"2011-12-11T15:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/parallelgeschichte-6-klasse\/"},"modified":"2014-07-26T15:57:52","modified_gmt":"2014-07-26T14:57:52","slug":"parallelgeschichte-6-klasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2011\/12\/parallelgeschichte-6-klasse\/","title":{"rendered":"Baskerville: Parallelgeschichte (6. Klasse)"},"content":{"rendered":"<p>Thema: Der Telegrammbote von Baskerville<br \/>\n(Parallelgeschichte zu A.C. Doyles \u201eDer Hund von Baskerville&#8220;)<\/p>\n<h2>Aufgabenstellung<\/h2>\n<p>Schreibe eine Parallelgeschichte zu der \u201eHund von Baskerville&#8220;. Bedenke, dass deine Geschichte zu der dir bekannten Handlung des Romans passen und einen ausgestalteten H\u00f6hepunkt enthalten muss. Verfasse deine Geschichte in der Er-Perspektive (keine Ich-Erz\u00e4hlung!).<\/p>\n<p>James, der Sohn des Postmeisters in Grimpen, muss Barrymore ein Telegramm zustellen. Er l\u00e4uft vom Postamt in Grimpen nach Baskerville Hall. Ihm ist nicht wohl in seiner Haut, denn er wei\u00df, dass sich ein entlaufener Str\u00e4fling im Moor herumtreibt.<\/p>\n<h3>Laura Rosopulo: Der r\u00e4tselhafte Schrei<\/h3>\n<p>Es war ein nebliger Morgen. James, ein 13-j\u00e4hriger Junge, sa\u00df vor dem Postamt von Grimpen auf der Bank und lie\u00df seine Gedanken auf die Reise gehen. Er war in seinem Tagtraum gerade dabei, den entlaufenen Str\u00e4fling zu fangen, der sich angeblich im Moor herumtrieb, als die Stimme seines Vaters aus dem Postamt t\u00f6nte:&#8220; James! Bring&#8216; bitte ein Telegramm nach Baskerville Hall! Es ist dringend, also beeile dich!&#8220;<br \/>\nJames raffte sich von seinem Sitzplatz auf und schlurfte in das Postamt. Sein Vater dr\u00fcckte ihm mit den Worten \u201eWenn du schnell genug bist, bekommst du eine Belohnung!&#8220; einen Zettel in die Hand. Der Junge lief mit der Aussicht auf eine Belohnung los.<\/p>\n<p>Als er etwa bei der H\u00e4lfte der Strecke einen gro\u00dfen, grauen Felsbrock ersp\u00e4hte, setzte er sich darauf und machte eine Pause. Das gab ihm Zeit zum Nachdenken. Was w\u00e4re, wenn der Str\u00e4fling ihn verfolgte? Was w\u00e4re wenn er ihn bedrohte? Was w\u00e4re, wenn er all sein Geld forderte? James bekam schreckliche Angst.<br \/>\nEr zwang sich mit allem verf\u00fcgbaren Mut weiterzulaufen. Nach ein paar Metern sah er pl\u00f6tzlich einen Schatten! War das der Str\u00e4fling? W\u00fcrden alle seine Bef\u00fcrchtungen eintreffen? James verbannte den Gedanken schnell aus seinem Kopf und ging weiter. Da h\u00f6rte er ein ersch\u00fctterndes Gebr\u00fcll aus dem Moor her\u00fcberschallen. Er sah in die Richtung, aus der es kam, konnte aber wegen des Nebels nichts erkennen. In seiner panischen Angst rannte er los. Er bekam Seitenstechen, doch er rannte wegen seines Schreckens weiter bis Baskerville Hall in Sicht war.<br \/>\nEr klopfte an die gro\u00dfe Eingangst\u00fcr. Eine Frau \u00f6ffnete.<br \/>\n\u201eHallo? Was kann ich f\u00fcr dich tun?&#8220;, fragte sie h\u00f6flich.<br \/>\n\u201eIch soll ein Telegramm f\u00fcr Mr. Barrymore abgeben.&#8220;, antwortete James.<br \/>\n\u201eMein Mann ist gerade auf dem Boden, aber du kannst das Telegramm mir geben. Ich bringe es ihm.&#8220;, infomierte ihn die Frau.<br \/>\nJames gab ihr das Telegramm, verabschiedete sich und machte sich auf den Weg nach Hause. Auf halber Strecke, sah er eine Kutsche. Der Kutscher winkte ihm zu. Er war ein Freund der Familie.<br \/>\n\u201eHallo James! Bist du auf dem Weg zum Postamt?&#8220;, fragte der Kutscher.<br \/>\n\u201eJa&#8220;, antwortete James.<br \/>\n\u201eDann steig auf. Ich muss sowieso in diese Richtung,&#8220;<br \/>\nJames stieg auf.<br \/>\n\u201eHast du vorhin auch diesen schrecklichen Schrei geh\u00f6rt?&#8220;, fragte der Kutscher.<br \/>\n\u201eJa&#8220;, meinte James.<br \/>\n\u201eEr kam von einer Frau, sie fuhr in meiner Kutsche mit. Auf dem Boden sa\u00df eine Spinne und sie schrie f\u00fcrchterlich!&#8220;, erz\u00e4hlte der Kutscher.<br \/>\n\u201eSo sind diese eitlen Damen nunmal!&#8220;, sagte James.<\/p>\n<p>Der vorliegende Text wurde redaktionell \u00fcberarbeitet. Von einigen kleineren inhaltlichen und sprachlichen Umstimmigkeiten abgesehen, wurde vor allem kritisiert, dass die Erz\u00e4hlschritte nach dem Schrei im Moor (Abgabe des Telegramms), zu ausf\u00fchrlich seien. Tats\u00e4chlich hat die Sch\u00fclerin offenbar versucht, ein wichtiges Detail aus der Haupthandlung korrekt darzustellen, n\u00e4mlich dass Barrymore das Telegramm trotz ausdr\u00fccklicher Anweisung von Sherlock Holmes nicht pers\u00f6nlich zugestellt bekommt.<\/p>\n<p>In diesem Text liegt ein gelungenes Beispiel f\u00fcr eine Schlusspointe vor, ein Erz\u00e4hlschritt, den Sch\u00fcler gerne nach dem Vorbild von Fernsehserien f\u00fcr ihre Texte \u00fcbernehmen, der aber nicht ganz ohne konzeptionelles Risiko ist.<\/p>\n<p>Red. D. Zink<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thema: Der Telegrammbote von Baskerville (Parallelgeschichte zu A.C. Doyles \u201eDer Hund von Baskerville&#8220;) Aufgabenstellung Schreibe eine Parallelgeschichte zu der \u201eHund von Baskerville&#8220;. Bedenke, dass deine Geschichte zu der dir bekannten Handlung des Romans passen und einen ausgestalteten H\u00f6hepunkt enthalten muss. 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