{"id":1108,"date":"2012-04-29T15:22:43","date_gmt":"2012-04-29T13:22:43","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/baskerville-die-6d-auf-den-spuren-von-sherlock-holmes\/"},"modified":"2014-07-26T15:57:52","modified_gmt":"2014-07-26T14:57:52","slug":"baskerville-die-6d-auf-den-spuren-von-sherlock-holmes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2012\/04\/baskerville-die-6d-auf-den-spuren-von-sherlock-holmes\/","title":{"rendered":"Baskerville: Die 6d auf den Spuren von Sherlock Holmes"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfolioskreis\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfolioskreis.gif\" width=\"492\" height=\"329\" \/><\/p>\n<p><em>Die Klasse 6d mit ihren Arbeitsergebnissen in der Bibliothek des GRG\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Jeder, der einmal die Kurzgeschichten und Romane von Arthur Conan Doyle um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes gelesen hat, kann sich erinnern: Da gibt es geheimnisvolle Handschriften, Droh- und Warnungsbriefe, geschickt inszenierte Telegramme und r\u00e4tselhafte Zeitungsannoncen, die einige T\u00e4ter unfehlbar anlocken. Sherlock Holmes entgeht nicht das kleinste Detail, wenn es um die Untersuchung von handschriftlichen Texten oder Tatorten geht. Manche Beschreibung der Indizienketten liest sich wie eine Gebrauchsanweisung zur Verfertigung der entsprechenden Beweisst\u00fccke. Da liegt es nahe, sich eine Geschichte auch mittels eigener \u201eDokumente&#8220; zu vergegenw\u00e4rtigen, zumal es f\u00fcr heutige Sechtskl\u00e4ssler gar nicht so leicht ist, sich in die Gaslight-Periode des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu versetzen. Die Klasse 6d erstellte Portfolios mit ihren eigenen Beweisst\u00fccken zu diesem spektakul\u00e4ren Fall im Deutschunterricht und als Hausaufgabe. Zu den Asservaten z\u00e4hlten Tatortskizzen, Telegramme, T\u00e4terprofile, alte Handschriften und weitere Dokumente, die im Romanzusammenhang eine wichtige Rolle spielen. Verwendung fanden unter anderem auch die Verpackungskartons f\u00fcr Overheadfolien, die gelegentlich im Lehrerzimmer anfallen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"porttitel\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/porttitel.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Viele der Portfolio-Mappen wurden auch au\u00dfen aufw\u00e4ndig gestaltet. Das von den Sch\u00fclern hierf\u00fcr verwendete Bildmaterial stammt teilweise aus dem Internet (Bildrecherche zu &#8222;Der Hund von Baskerville&#8220;). Unser Beispiel zeigt die Arbeit von Special Agent Tamara Schmidt (6d)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfoliostapel2\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfoliostapel2.gif\" width=\"340\" height=\"470\" \/><\/p>\n<p>Wie so mancher spannende Roman beginnt auch &#8222;Der Hund von Baskerville&#8220; mit einer alten Handschrift, die Dr. Mortimer, ein Freund der Familie Baskerville, Sherlock Holmes in seinem Domizil in der Bakerstreet 221B vorlegt. Der Schriftenexperte Sherlock Holmes erkennt nat\u00fcrlich sofort, dass es sich um eine Manuskript aus dem 18. Jahrhundert handeln muss. Vielleicht haben Sie ja seine Abhandlung \u00fcber diesen Gegenstand gelesen&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portleg\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portleg.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><em><\/em><\/p>\n<p><em>Originaldokument aus dem Asservatenbestand einer Privatdetektivin der 6d<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Das Dokument, das in unserem Beitrag erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert wird, enth\u00e4lt eine alte Familiensage \u00fcber den Hund von Baskerville. Und damit beginnt der gespenstische Fall, der in London und in einer Moorlandschaft im s\u00fcdenglischen Devon spielt.<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portplan\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portplan.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Originaldokument, freundlicherweise \u00fcberlassen von &#8222;Private Eye&#8220; Sabrina Schneider (6d)<\/em><\/p>\n<p>Henry, der millionenschwere Erbe des verstorbenen Sir Charles Baskerville, erh\u00e4lt im Northumberland Hotel in London eine geheimnisvolle Warnung, die ihn davon abhalten soll, seine Erbschaft abzutreten. Die Nachricht ist aus Einzelw\u00f6rtern zusammengesetzt, die aus der London Times ausgeschnitten wurden. Nur das Wort &#8222;Moor&#8220; konnte der Absender dieser bedrohlichen Nachricht nicht aus der Zeitung \u00fcbernehmen und f\u00fcgte es daher handschriftlich ein. Sherlock Holmes erkennnt nat\u00fcrlich sofort, um welche Drucktype es sich handelt<em>&#8230;<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portverd\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portverd.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Originaldokument aus Ermittlerkreisen (6d)<\/em><\/p>\n<p>Verd\u00e4chtig sind sie alle: der Butler Barrymore und seine Frau in Baskerville Hall, der entlaufene Str\u00e4fling im Moor, der geheimnisvolle Mann mit schwarzem Bart in der Londoner Droschke und Stapleton, der Schmetterlingsj\u00e4ger. Dr. Watson hat seine liebe Not damit, seine Tatverd\u00e4chtigen zu sortieren, w\u00e4hrend das Schn\u00fcfflergenie Holmes im Hintergrund die F\u00e4den zieht.<em><\/em><\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfolio2\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfolio2.gif\" width=\"492\" height=\"369\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Selbst Sir Henry verdient eine genaue Beschreibung, schlie\u00dflich ist er der Erbe eines sagenhaften Verm\u00f6gens, da ist schon mancher schwach geworden&#8230; Aufzeichnungen von Consulting Detective Laura Rosopulo (6d) <\/em><\/p>\n<p>Ins Visier von Dr. Watson und Sherlock Holmes ger\u00e4t zun\u00e4chst ein geheimnisvoller Fremder mit schwarzem Bart, der sich als Sherlock Holmes ausgibt. Er verfolgt Watson und Holmes durch London und f\u00fchrt die beiden Detektive an der Nase herum. Der bisherige Butler des ersten Opfers, Sir Charles Baskerville, tr\u00e4gt einen schwarzen Bart.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"porttele\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/porttele.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Orginaldokumente aus der Werkstatt des Constable L. Maio (Scotland Yar6d)<\/em><\/p>\n<p>Sherlock Holmes \u00fcberpr\u00fcft die Zuverl\u00e4ssigkeit des Butlers Barrymore mittels fingierter Telegramme. Barrymore soll das erste Telegramm pers\u00f6nlich erhalten. Der Telegrammbote soll die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Zustellung best\u00e4tigen, damit Holmes sicher gehen kann, dass sich Barrymore nicht etwa zu selben Zeit in London aufh\u00e4lt und Watson und Holmes nachspioniert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"porttatort\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/porttatort.gif\" width=\"492\" height=\"369\" \/><\/p>\n<p><em>Skizze von Privatdetektivin Stephanie Sedlmair (6d)<\/em><\/p>\n<p>Der erste Tatort: Zwischen Herrenhaus und Gartenhaus verl\u00e4uft ein Weg, der zu beiden Seiten von einer Taxus-Hecke eingefasst wird. Auf halber Distanz zwischen den Geb\u00e4uden befindet sich eine Pforte, die ins Moor hinausf\u00fchrt. Jemand musste Sir Charles Baskerville it einem Hund zu Tode gehetzt haben. Allerdings besteht in Ermittlerkreisen keine Einigkeit dar\u00fcber, wie der Tatort ausgesehen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"porttaxus\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/porttaxus.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Rekonstruktionen des Schauplatzes unterschiedlicher Ermittler der 6d erbringen unterschiedliche Ergebnisse<\/em><\/p>\n<p>Mittels weiterer Ermittlungsakten aus den Best\u00e4nden des Zeichners Lapp\u00e9 wird versucht, den Fall komplett aufzurollen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portserie\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portserie.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Hier die Rekonstruktion eines Teils des Geschehens in London und Devon von Hauptkommissarin Johanna Oswald (6d)\u00a0 <\/em><\/p>\n<p>Die Zeichnungen von Lapp\u00e9 fanden sich im Internet. Die weltweite Sherlock-Holmes-Gemeinde (Sherlockians) betreibt zahlreiche Websites mit exzellent aufbereitetem Material. Einen Besuch wert ist vor allem die Seite des Diogenes Club in London, einem ausgesprochen exklusiven Verein, dem nur die ungeselligsten Zeitgenossen Sherlock Holmes&#8216; und wenige, sehr illustre Ehrenmitglieder angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"porttext2\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/porttext2.gif\" width=\"340\" height=\"454\" \/><\/p>\n<p><em>Originaltext des Gerichtsreporters Florian Fischbeck (6d)<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer Hund von Baskerville&#8220; bietet viele M\u00f6glichkeiten, eigene Parallelgeschichten zu verfassen, welche die L\u00fccken in der Erz\u00e4hlung anhand von Nebenfiguren ausf\u00fcllt. Neu erdachte Sherlock-Holmes-Geschichten, sogenannte Pastiches, haben mittlerweile eine lange Tradition in der weltweiten Sherlock-Holmes-Fangemeinde. Die Detektive der 6d befassten sich unter anderem mit Sherlock Holmes jugendlichen Assistenten Cartwright und Doktor Mortimer, der ein Freund des verstorbenen Sir Charles gewesen ist.\u00a0<em> <\/em><\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfolio1\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfolio1.gif\" width=\"492\" height=\"369\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Die Ermittlungsakten von Oberkommissarin Antonia Glasl (6d) <\/em><\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfolio3\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfolio3.gif\" width=\"492\" height=\"369\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Originale F\u00e4lschungen: die Dokumente aus dem Bestand von Kronanwalt Robert Wozniak (6d)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"portfoliosnebel\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2012\/04\/portfoliosnebel.gif\" width=\"492\" height=\"329\" \/><\/p>\n<p><em>Die Portfolios der 6d im Londoner Nebel: &#8222;&#8230;because it&#8217;s always 1895.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Text\/Photos: D. Zink<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klasse 6d mit ihren Arbeitsergebnissen in der Bibliothek des GRG\u00a0 Jeder, der einmal die Kurzgeschichten und Romane von Arthur Conan Doyle um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes gelesen hat, kann sich erinnern: Da gibt es geheimnisvolle Handschriften, Droh- und Warnungsbriefe, geschickt inszenierte Telegramme und r\u00e4tselhafte Zeitungsannoncen, die einige T\u00e4ter unfehlbar anlocken. 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