{"id":1326,"date":"2013-01-13T21:42:47","date_gmt":"2013-01-13T19:42:47","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/forscherwoche-in-ilmenau\/"},"modified":"2014-07-30T13:55:10","modified_gmt":"2014-07-30T11:55:10","slug":"forscherwoche-in-ilmenau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2013\/01\/forscherwoche-in-ilmenau\/","title":{"rendered":"Forscherwoche in Ilmenau"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"phforscher\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2013\/01\/phforscher.gif\" width=\"500\" height=\"366\" \/><\/p>\n<p>\u201eWie viele Ballwechsel sind w\u00e4hrend eines Tischtennisspiels physikalisch \u00fcberhaupt m\u00f6glich?\u201c Dieses und noch viele weitere spannende Themen wurden w\u00e4hrend der diesj\u00e4hrigen Forscherwoche in Th\u00fcringen behandelt, an der zum ersten Mal auch das Graf-Rasso-Gymnasium teilnahm. Die Forscherwoche dient dazu, besonders naturwissenschaftlich interessierten Sch\u00fclern tiefere Einblicke in die Forschung zu erm\u00f6glichen. Sechs Sch\u00fcler fuhren mit Herrn D\u00e4nzer und Frau Richter im November f\u00fcr eine Woche nach Ilmenau, um mit Teilnehmern aus vielen Bundesl\u00e4ndern interessante Vortr\u00e4ge zu h\u00f6ren und an Praktika teilzunehmen.<\/p>\n<p>Nachdem Dr. Krischok die drei\u00dfig Sch\u00fcler am ersten Abend \u00fcber die physikalischen Hintergr\u00fcnde des Tischtennisspielens informiert hatte, bekamen sie am n\u00e4chsten Tag im Antennenlabor der TU Ilmenau die M\u00f6glichkeit eine eigene WLAN Antenne zu bauen. Au\u00dferdem besichtigten die Teilnehmer ein Labor mit einer Nano-Messmaschine. Mit diesem Ger\u00e4t ist es m\u00f6glich, auf einen Bruchteil einer Lichtwellenl\u00e4nge genau zu messen. Zum Abschluss des Tages gab es einen Vortrag \u00fcber die M\u00f6glichkeit Getreidespreu als erneuerbare Energie zu nutzen. Doch um dieses Projekt zu realisieren, bedarf es noch der Optimierung einiger Prozessschritte, wie des Transports der Getreidespreu, wie Professor Beneke den Sch\u00fclern erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Besonders interessant waren die Angebote am n\u00e4chsten Tag. Eine Gruppe erhielt eine Einf\u00fchrung in \u201eSolid Works\u201c. Mit diesem CAD-Programm konstruierten die Sch\u00fcler eigene H\u00e4user, die sp\u00e4ter von einem 3D-Drucker ausgedruckt wurden. Das von Thomas Thanner und Tom Heinrich konstruierte Haus ist derzeit in einem Schaukasten vor den Physiks\u00e4len im GRG ausgestellt. Andere Sch\u00fcler bekamen eine Demonstration der \u201eVirtual Reality\u201c. Ausgestattet mit 3D-Brillen flogen die Sch\u00fcler, begleitet von Sound aus \u00fcber 200 Lautsprechern, \u00fcber den virtuellen Campus der TU Ilmenau und betrachteten BMW-Modelle. Nachmittags gab es dann noch eine Vorlesung \u00fcber Mathematik und Mechanik, in der unter anderem Aufgaben zur Berechnung der Tragf\u00e4higkeit einer Br\u00fccke behandelt wurden.<\/p>\n<p>Am letzten Tag fanden unter anderem noch Vortr\u00e4ge \u00fcber Computerchips und deren Herstellung aus Silizium-Wafern statt. W\u00e4hrend der Besichtigung eines Labors bekamen die Sch\u00fcler die M\u00f6glichkeit selber einen Wafer zu beschichten. Die Besichtigung des Spin-Off-Unternehmens ISLE GmbH m\u00fcndete in einer angeregten Diskussion \u00fcber das derzeitige Bildungssystem. Dabei wurde auch vor Studieng\u00e4ngen gewarnt, die einen wohlklingenden Namen wie beispielsweise \u201eMechatronik\u201c besitzen, um die Attraktivit\u00e4t zu erh\u00f6hen, aber nur ein reduziertes Niveau aus mehreren Studienbereichen vermitteln. Nicht nur Experten bereicherten die Forschungswoche mit ihren Beitr\u00e4gen, sondern auch die Sch\u00fcler selber. Sie berichteten \u00fcber Projekte bei \u201eJugend forscht\u201c, \u00fcber Praktika oder \u00fcber das Thema ihrer Seminararbeit. Geboten waren unter anderem Pr\u00e4sentationen zum Thema K\u00f6rperimplantate, Biogasanlagen, Methoden der Arch\u00e4ologie oder Differenzieren mit surrealen Zahlen. Zum Abschluss der Woche gab es noch einen gemeinsamen Ausflug ins Kino oder in die Eislaufhalle.<\/p>\n<p>Zusammenfassend hat die Woche sowohl Lehrern als auch Sch\u00fclern sehr gefallen und neben anspruchsvollen Vorlesungen und Praktika sind hervorragende K\u00f6pfe aus sechs Schulen zu einer gro\u00dfen Gemeinschaft zusammengewachsen. Die n\u00e4chste Forscherwoche, die dann in Oldenburg stattfindet, wird mit gro\u00dfer Spannung erwartet.<\/p>\n<p>Carolina Hufschlag, 19.12.12<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWie viele Ballwechsel sind w\u00e4hrend eines Tischtennisspiels physikalisch \u00fcberhaupt m\u00f6glich?\u201c Dieses und noch viele weitere spannende Themen wurden w\u00e4hrend der diesj\u00e4hrigen Forscherwoche in Th\u00fcringen behandelt, an der zum ersten Mal auch das Graf-Rasso-Gymnasium teilnahm. Die Forscherwoche dient dazu, besonders naturwissenschaftlich interessierten Sch\u00fclern tiefere Einblicke in die Forschung zu erm\u00f6glichen. 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