{"id":4349,"date":"2014-03-30T12:38:47","date_gmt":"2014-03-30T11:38:47","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/?p=4349"},"modified":"2014-07-26T15:57:35","modified_gmt":"2014-07-26T14:57:35","slug":"nichts-4-pierre-anthon-im-pflaumenbaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2014\/03\/nichts-4-pierre-anthon-im-pflaumenbaum\/","title":{"rendered":"Nichts (4) Pierre Anthon im Pflaumenbaum"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4416\" alt=\"baumnik\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2013-14\/baumnik.gif\" width=\"500\" height=\"622\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Pflaumenbaum hat viele \u00c4ste,\u00a0 viele lange \u00c4ste, viel zu viele, viel zu lange \u00c4ste&#8220;\u00a0 <em>(Janne Teller, Nichts. Was im Leben wichtig ist, S.13)<\/em><\/p>\n<p>Pierre Anthon, ein 13- oder 14-j\u00e4hriger Junge aus T\u00e6ring sitzt in einem Pflaumenbaum und wirft mit faulen Victoria-Pflaumen nach seinen Mitsch\u00fclern. Er ist der Meinung, dass nichts im Leben eine Bedeutung hat.<\/p>\n<p>&#8222;Nichts bedeutet irgendetwas. Das wei\u00df ich schon lange. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.&#8220; Mit diesen Worten verl\u00e4sst er das Klassenzimmer am ersten Schultag nach den Sommerferien und unterbricht somit den Unterricht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Baum2\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2013-14\/Baum2.gif\" width=\"500\" height=\"666\" \/><\/p>\n<p>Seitdem sitzt Pierre Anthon jeden Tag in einem Pflaumenbaum im T\u00e6ringvej 25 und geht nicht mehr zur Schule. Der Baum steht in Pierre Anthons Vorgarten dicht an der Stra\u00dfe. Der Pflaumenbaum ist gro\u00df, alt und krumm., sodass er sich \u00fcber die Hecke neigt, welche hinter ihm w\u00e4chst. Unter dem Baum erstreckt sich eine Wiese. Pierre Anthons ehemalige Klassenkameraden m\u00fcssen, immer wenn sie zur Schule gehen, an Pierre Anthon vorbeilaufen, der auf sie wartet und mit Pflaumen nach ihnen wirft. W\u00e4hrenddessen ruft er ihnen Spr\u00fcche hinterher, die sie zum Nachdenken \u00fcber den Sinn des Lebens anregen sollen. Sie versuchen zuerst ihn mit verschiedenen Methoden zu \u00fcberzeugen, dass er wieder in die Schule gehen soll, etwa indem sie ihn mit Steinen bewerfen.<\/p>\n<p>Als das nichts n\u00fctzt, suchen sie nach Beweisst\u00fccken, die Pierre Anthon davon \u00fcberzeugen sollen, dass es sehr wohl etwas gibt, was etwas bedeutet. Deswegen bauen die Sch\u00fcler schlie\u00dflich den &#8222;Berg aus Bedeutung&#8220;, indem sie Gegenst\u00e4nde, die ihnen wichtig sind, sammeln und zu dem alten S\u00e4gerwerk bringen. Jeder in der Klasse muss etwas zu diesem Berg beisteuern und darf daf\u00fcr bestimmen, wer als N\u00e4chster an der Reihe ist, und vor allem was die Betreffenden beitragen sollen.<\/p>\n<p>Diese Datei zum Download: <a href=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2013-14\/Baum-bearbeitet-A2.pdf\">Baum bearbeitet A2<\/a><\/p>\n<p>Text: Klasse 8b; Photos: N. Kn\u00fcpling u. D.Zink<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &#8222;Ein Pflaumenbaum hat viele \u00c4ste,\u00a0 viele lange \u00c4ste, viel zu viele, viel zu lange \u00c4ste&#8220;\u00a0 (Janne Teller, Nichts. Was im Leben wichtig ist, S.13) Pierre Anthon, ein 13- oder 14-j\u00e4hriger Junge aus T\u00e6ring sitzt in einem Pflaumenbaum und wirft mit faulen Victoria-Pflaumen nach seinen Mitsch\u00fclern. 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