{"id":6408,"date":"2015-04-13T16:13:19","date_gmt":"2015-04-13T14:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/?p=6408"},"modified":"2015-09-21T16:12:57","modified_gmt":"2015-09-21T14:12:57","slug":"bericht-zur-3-runde-der-internationalen-biologie-olympiade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2015\/04\/bericht-zur-3-runde-der-internationalen-biologie-olympiade\/","title":{"rendered":"Bericht zur 3. Runde der Internationalen Biologie-Olympiade"},"content":{"rendered":"<p>Zu meinem gro\u00dfen Erstaunen habe ich mich in der 2. Runde der IBO (Internationale BiologieOlympiade) auch f\u00fcr die 3. Runde qualifiziert. Diese fand an f\u00fcnf Tagen im Februar in Kiel und Hamburg statt.<br \/>\nZur Vorbereitung gab es eine Liste mit Biologieb\u00fcchern, die gl\u00fccklicherweise fast alle in der Schule vorhanden waren. Zudem wurde empfohlen, praktisches Arbeiten zu \u00fcben. Das konnte ich im Sch\u00fclerlabor unserer Schule umsetzen und hatte dabei tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung von Larissa Bartels, die leider nicht mit nach Kiel fahren durfte. Wie auch in den Runden davor stand mir in dieser Zeit Herr Ostermeier mit Rat und Tat zur Seite.<\/p>\n<p>Die Reise nach Kiel startete ich sonntagmorgens in F\u00fcrstenfeldbruck bei Schneetreiben, in Kiel erwarteten mich nach einer langen Zugfahrt hingegen angenehme 10 \u00b0C und Sonne. Ich hatte mir im Vorfeld Gedanken gemacht, ob ich in eine Gruppe von lauter &#8222;Bio-Genies&#8220; wohl reinpassen w\u00fcrde. Es stellte sich aber schnell heraus, dass die anderen Teilnehmer \u00e4hnliche Gedanken plagten und wir uns auf Anhieb alle gut verstanden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6410\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_2.jpg\" alt=\"biologieOlympiade_2015_2\" width=\"400\" height=\"711\" srcset=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_2.jpg 400w, https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_2-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Nach dem ersten gemeinsamen Kennenlernen beim Abendessen in der Jugendherberge Kiel ging es gleich am n\u00e4chsten Tag mit den Crashkursen in Gruppen zu ungef\u00e4hr 15 Teilnehmern am IPN (Leibniz-Institut f\u00fcr die P\u00e4dagogik der Naturwissenschaften und Mathematik) los. Auf dem Programm standen am Vormittag die F\u00e4cher Physiologie, Zoologie und Botanik. Nach dem Mittagessen in der Universit\u00e4tsmensa gab es am Nachmittag noch Crashkurse zur Biostatistik und Molekularbiologie. Diese Crashkurse sollten dazu dienen, wichtige Grundlagen f\u00fcr die Klausuren der n\u00e4chsten zwei Tage aufzufrischen bzw. im Schnellverfahren zu erlernen. Am Abend in der Jugendherberge hatte ein Betreuer noch einen Vortrag zur Enzymkinetik vorbereitet. Dieses Wissen konnten wir gleich am n\u00e4chsten Tag bei der praktischen Klausur zur Physiologie anwenden. Auch zu Zoologie und Botanik gab es jeweils eine 75 Minuten lange praktische Klausur. In Zoologie ging es unter anderem um die Bestimmung eines Kartoffelk\u00e4fers und die Gebisse von verschiedenen S\u00e4ugetieren. In Botanik sollte anhand von Nadeln einiger Nadelb\u00e4ume ein Stammbaum erstellt werden und wir haben mehrere Sorten Honig in Hinblick auf Pollen unter dem Mikroskop untersucht.<br \/>\nDiese Klausuren waren jeweils durch eine Viertelstunde Pause unterbrochen, in der es Getr\u00e4nke, Kekse und andere leckere Sachen zu essen gab. Auch die \u00fcbrige Verpflegung war super und reichlich.<br \/>\nNicht nur ich hatte nach den praktischen Klausuren das Gef\u00fchl, mit Sicherheit auf dem vorletzten Platz zu landen. Anders als in der Schule sind die Klausuren n\u00e4mlich nicht darauf ausgelegt, dass man alles schaffen kann.<\/p>\n<p>Am Abend gab es passenderweise noch einen Vortrag zu Ratestrategien bei Multiple-Choice-Tests, denn der Tag danach war der viereinhalb-st\u00fcndigen theoretischen Klausur gewidmet. Diese bestand aus einem Multiple-Choice-Test und einem Teil mit komplexeren Aufgaben.<br \/>\nDoch nun mussten wir auch schon unsere Sachen packen, denn am n\u00e4chsten Tag fuhren wir nach Hamburg ins Bernhard-Nocht-Institut f\u00fcr Tropenmedizin. Hier wurden wir in einem sehr interessanten Vortrag \u00fcber den Lebenszyklus des Malariaerregers Plasmodium falciparum informiert. Das Bernhard-Nocht-Institut ist eines der wenigen Institute weltweit, die ein S4-Labor haben. So hatten wir die Gelegenheit, ausrangierte Ganzk\u00f6rperanz\u00fcge f\u00fcr ein solches Labor anzuprobieren (siehe Foto).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6411\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_1.jpg\" alt=\"biologieOlympiade_2015_1\" width=\"400\" height=\"587\" srcset=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_1.jpg 400w, https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2014-15\/biologieOlympiade_2015_1-204x300.jpg 204w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Eine Stadtrundfahrt per Bus erm\u00f6glichte es uns, in kurzer Zeit einen ersten Eindruck von Hamburg zu bekommen. Au\u00dferdem hatten wir ein wenig Freizeit, sodass wir auch selbstst\u00e4ndig Hamburg erkunden konnten. Der Abend wurde f\u00fcr einen gemeinsamen Besuch in einer Bar freigehalten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag fand die Preisverleihung mit \u00dcberreichung der Urkunden bei der Firma Eppendorf statt. F\u00fcr eine Qualifikation zur 4. Runde hat es bei mir knapp nicht gereicht, aber ich bin trotzdem sehr gl\u00fccklich \u00fcber mein Ergebnis. Zu gewinnen gab es au\u00dferdem Pl\u00e4tze f\u00fcr mehrw\u00f6chige Forschungspraktika. Meine Zimmerpartnerin konnte sich beispielsweise \u00fcber ihr Wunschpraktikum zur Meeresbiologie auf Helgoland freuen. Neben Praktikumspl\u00e4tzen wurden drei Pl\u00e4tze f\u00fcr den German Brain Bee, einem Neurobiologiewettbewerb in Heidelberg, vergeben. F\u00fcr diesen Wettbewerb kann man sich \u00fcbrigens auch selbst bewerben. Ich habe einen dieser drei Pl\u00e4tze bekommen und freue mich schon darauf, im Mai einige bekannte Gesichter von der IBO in Heidelberg wiederzusehen.<\/p>\n<p>Eine ganze Woche von der Schule wegzubleiben geht jedoch nicht ohne die Unterst\u00fctzung der Schulleitung, die mich f\u00fcr diese Zeit vom Unterricht befreit hat, und zahlreiche Mitsch\u00fcler, die mir die fehlenden Hefteintr\u00e4ge zugeschickt haben. Daf\u00fcr vielen Dank!<br \/>\nIch habe diese Woche sehr genossen, viel gelernt und viele nette Leute getroffen. Deshalb kann ich jedem, der sich f\u00fcr Biologie interessiert, nur empfehlen, an der IBO teilzunehmen. Man kann nur gewinnen und nichts verlieren! N\u00e4here Informationen zur IBO gibt es bei Herrn Ostermeier, bei dem ich mich ganz herzlich f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung bedanken m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Charlotte Dietze, Q12<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu meinem gro\u00dfen Erstaunen habe ich mich in der 2. 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