{"id":923,"date":"2011-07-15T15:20:31","date_gmt":"2011-07-15T13:20:31","guid":{"rendered":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/rassoalpin-2011\/"},"modified":"2014-07-26T08:51:29","modified_gmt":"2014-07-26T07:51:29","slug":"rassoalpin-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/2011\/07\/rassoalpin-2011\/","title":{"rendered":"RassoAlpin 2011"},"content":{"rendered":"<p>Die alpine Bergwanderung der Q11 durch die Fanes-, Tofana-, Cinque Torri-, Croda da Lago-, Monte Pelmo- und Civettagruppe in den Dolomiten.<\/p>\n<p>Die Fakten:<\/p>\n<p>Tag 1: Anreise von M\u00fcnchen \u00fcber Fortezza nach Peder\u00fc (1545m); 538 hm Aufstieg; 44 hm Abstieg; 2 h Gehzeit; \u00dcbernachtung im Rifugio Fanes (2060 m).<\/p>\n<p>Tag 2: Aufbruch 8:11 Uhr; 1100 hm Aufstieg; 409 hm Abstieg; 6:34 h Gehzeit; \u00dcbernachtung im Rifugio Lagazuoi (2752m).<\/p>\n<p>Tag 3: Aufbruch 8:15 Uhr; Gipfel 2772 m Piccolo Lagazuoi; 844 hm Aufstieg; 883 hm Abstieg; 6:22 h Gehzeit; \u00dcbernachtung im Rifugio Croda da Lago (2046m).<\/p>\n<p>Tag 4: Aufbruch 8:12 Uhr; 952 hm Aufstieg; 867 hm Abstieg; 7:41 h Gehzeit; \u00dcbernachtung auf dem Rifugio Coldai (2132m).<\/p>\n<p>Tag 5: Aufbruch 8:14 Uhr; 18hm Aufstieg; 1136 hm Abstieg; 2:49h Gehzeit; Ziel Alleghe; Heimreise \u00fcber Bozen nach M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"dolomiten-6\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2011\/07\/dolomiten-6.jpg\" width=\"300\" height=\"450\" \/><\/p>\n<p>Und so wars &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Johanna Plappert \u2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang Juli war es wieder soweit, f\u00fcr die Q11 hie\u00df es Kofferpacken und ab auf Studienfahrt. Doch w\u00e4hrend die anderen Gruppen Frankreichs Gro\u00dfst\u00e4dte und Italiens S\u00fcden unsicher machten, wagten sich Herr Frie\u00df, Herr Schuster und Frau M\u2019Harzi mit 25 Bergsteigern in die Dolomiten. Mit Wanderschuhen und schwerem Rucksack ausgestattet, begann am Montag der erste Anstieg, der schon nach kurzer Zeit, dank des sch\u00f6nen Wetters nicht nur schwei\u00dftreibend, sondern auch mit einer grandiosen Aussicht auf die umliegenden Gipfel ausgestattet war. Auf der Fanes-H\u00fctte angekommen war nat\u00fcrlich alle Anstrengung sofort vergessen und die Vorfreude auf das Abendessen war, wie auch an den darauffolgenden Tagen immer sehr gro\u00df. Nach dem Essen blieb noch genug Zeit zum Kartenspielen, Reden und die Gelegenheit sich besser Kennenzulernen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ahnte noch keiner aus der Truppe, dass uns der Dienstag einige H\u00f6henmeter \u00fcberwinden lassen w\u00fcrde. Bis zur ersten Pause f\u00fchrte uns der Weg \u00fcber die Hochfl\u00e4che der Fanes, an Kuhweiden und an einem See vorbei, es wurden flei\u00dfig Fotos geschossen, K\u00fche gestreichelt und \u00fcber die schnarchenden Zimmernachbarn gelacht. Der n\u00e4chste steile Anstieg f\u00fchrte durch die Forcella del Lago und bot einen atemberaubenden Anblick auf einen kleinen See ganz unten im Tal und die Lagazuoi-H\u00fctte oben auf dem Gipfel, die das Ziel des Tages war und noch ein gutes und anstrengendes St\u00fcck entfernt lag. Nach dem langen Anstieg \u00fcber Felsen und Schneefelder erreichten wir unsere H\u00fctte oben auf dem Gipfel und wurden mit einer Aussicht belohnt, die f\u00fcr jegliche Anstrengung entsch\u00e4digte. Die Sonnenterasse stellte sich als der perfekte Ort heraus, um den Tag ausklingen zu lassen und auch ein wenig stolz zu sein. Es folgte wieder ein lustiger Abend, der es uns auf Neue erm\u00f6glichte auch einmal unsere Lehrer von einer anderen Seite kennenzulernen, ab zweitausend H\u00f6henmetern wird schlie\u00dflich geduzt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr zur Freude derjenigen mit den ersten Blasen, wurde der Mittwoch als weniger anstrengend angek\u00fcndigt und nachdem Einige noch die Aussicht vom Gipfelkreuz aus genossen und sich alle \u201eBerg Heil!\u201c gew\u00fcnscht hatten ging es dann wieder los, diesmal mit der Vorfreude auf die Croda da Lago H\u00fctte neben einem Bergsee. Die Gondel brachte uns ins Tal, wo wir einem Waldweg folgten, bis wir an einem Sessellift ankamen. Dieser brachte uns hinauf, ein St\u00fcck n\u00e4her an die Cinque Torri H\u00fctte, die f\u00fcr die Mittagspause eingeplant war. Nachdem wir die Pause mit Sonnenbaden, Essen und Faulenzen verbracht hatten hie\u00df es wieder Rucksack aufschnallen und weiter ging es, noch ein gutes St\u00fcck bergauf bis wir an der H\u00fctte angekommen waren. Direkt neben einem Bergsee gelegen nahmen viele das verlockende Angebot an und testeten die Temperatur des Sees, kalt aber erfrischend. Auch der Mittwochabend verging schnell und es dauerte nicht lang, bis alle ins Bett fielen. Am n\u00e4chsten Vormittag erlebten wir den ersten Wetterumschwung und liefen mit Nebel, der aber die Sch\u00f6nheit der Umgebung kaum zu tr\u00fcben vermochte. Zwischenzeitlich schien uns dann wieder die Sonne ins Gesicht und beleuchtet unter anderem auch einige K\u00fche, Pferde und Ziegen. Mittags fing es pl\u00f6tzlich an zu regnen und wir hatten Gl\u00fcck, dass wir genau in diesem Moment an der Staulanza H\u00fctte zum Mittagessen ankamen. Ausgestattet mit Regencapes und -jacken ging es wieder weiter, jedoch waren diese nach kurzer Zeit wieder \u00fcberfl\u00fcssig, da die Sonne erneut vom Himmel strahlte. Der letzte Anstieg des Tages war zugleich auch der Anstrengendste, doch die Vorfreude auf eine Dusche und ein k\u00fchles Bier taten ihr \u00dcbriges und so kamen wir alle auch am Donnerstag wohlbehalten auf der Coldai H\u00fctte an. Diese Nacht schliefen wir zum ersten Mal in einem Bettenlager mit 22 Leuten, es war wieder ein heiterer Abend und man merkte, dass die Gruppe nun zusammengewachsen war. Zum<\/p>\n<p>Traurig sein blieb jedoch auch am letzten Tag keine Zeit, denn auf den langen Abstieg folgte eine Busfahrt nach Bozen, wo wir ein paar Stunden verbrachten. Die Gelegenheit zum Einkaufen, Bummeln und Eis essen wurde ausf\u00fchrlich genutzt bevor uns der Zug wieder zur\u00fcck nach M\u00fcnchen brachte. Die Zeit in den Dolomiten war f\u00fcr viele etwas Neues und teilweise auch anstrengend, trotzdem hat es sich gelohnt, denn wir wurden mit atemberaubenden Bildern, einer tollen Gruppe und neuen Erfahrungen, alles in allem einer super Zeit, belohnt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"dolomiten13\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2011\/07\/dolomiten13.jpg\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"dolomiten18\" src=\"https:\/\/home.graf-rasso-gymnasium.de\/home\/files\/2011\/07\/dolomiten18.jpg\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die alpine Bergwanderung der Q11 durch die Fanes-, Tofana-, Cinque Torri-, Croda da Lago-, Monte Pelmo- und Civettagruppe in den Dolomiten. 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