Des Rätsels Lösung

Wenn es schon in der eigenen Stadt ein Stadtmuseum mit einer Römerabteilung gibt, dann ist es für eine Lateinklasse geradezu ein Muss, diese dann auch mal zu besuchen. Die Archäologin Frau Hefner, die die Lateiner der Klasse 6e am 14.03. durch die Ausstellung geführt hat, besticht immer wieder durch ihre Art der Vermittlung. Sie doziert nicht, sondern lässt die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen oder stellt selbst welche. Diese Fragen motivieren die Schülerinnen und Schüler, selbst eine Antwort zu finden.

Eine Frage hatte es besonders in sich: Wenn die Römer so kriegerisch waren, wie sie es ja wirklich waren, wieso finden wir dann hier in unserer Gegend zwar Parfümfläschchen, Fibeln, alle Arten von Schüsseln, Spielsteine, Griffel zum Schreiben, Ziegel, Überbleibsel von Häusern und einer Brücke, aber keine Brustpanzer, Helme, Lanzenspitzen usw? Wir haben gerätselt!

Die Antwort ist recht simpel. Es gab in unserer Gegend keine Soldaten. Die gab es am Limes viel weiter nördlich. In unserer Gegend wurden lediglich Veteranen angesiedelt, denen nach ihrem Militärdienst ein Stück Land zum Bebauen überlassen wurde. Ihre Ausrüstung hatten sie schon am Limes verkauft, da jeder junge römische Rekrut selbst für seine Ausrüstung aufkommen musste und die Veteranen ihre Ausrüstung beim Ackerbau ja nicht mehr brauchten.

Mit solchen Fragestellungen ist die Zeit wie im Flug vergangen. Wir haben es gerade noch geschafft, ein kleines Spiel zu basteln und dann hieß es schon wieder zurück ans GRG.

Friederike Heine, Fachschaftsleitung Latein


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen