Buchmesse in der 5d

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Gespannt warten die Schüler der 5d auf den Beginn ihrer Buchmesse

Am Mittwoch, den 10.4. 2013 fand von 11.30 bis 13.00 (in der 5. und 6. Stunde) im Klassenzimmer der 5d (C 2.14) des Fürstenfeldbrucker Graf-Rasso-Gymnasiums eine Büchermesse statt, bei der jeder Schüler einen selbst ausgewählten Titel in der Klasse vorstellte.

Nach Aufteilung in zwei Gruppen zeigte jeweils die eine Hälfte der Schüler der anderen sowie der Deutschlehrerin Frau Schilling eine Schulstunde lang ihre Bücher. Jeder Schüler stellte seinen Titel, passend zur Geschichte dekoriert, auf einem eigenen Tisch aus. Hierzu gehörten z.B. unterschiedliche Tischdecken, Fotos zu den Schriftstellern, Plakate, Fragebögen, entsprechende Hörbücher, aber auch in den Erzählungen vorkommende Gegenstände oder kleine Süßigkeiten als Preis für gelöste Quizfragen und Kreuzworträtsel. Da alles anschaulich und vielseitig gestaltet war, wurde jeder neugierig auf die Titel. Die Schüler informierten sich gegenseitig und beantworteten die verschiedenen Fragen, die sie zu den Büchern hatten.

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Im Text des Oetinger-Verlags erfährt man zu diesem Buch: „Olchis haben einen sehr speziellen Geschmack. Sie mögen gerne vergammelte Sachen, Fauliges und Bitteres. Sie verdrücken Schuhsohlen wie Wiener Schnitzel, kauen Kieselsteine wie Schokolade und schlürfen Schuhbänder wie Spaghetti. Und zum Nachtisch gibt es bei ihnen schon mal ein Döschen krötigen Moderstampf oder rattige Schuppenfischgräten.“

 

Zum Schluss benotete Frau Schilling die Leistung der Schüler. Trotz der manchmal großen Lautstärke war die Büchermesse eine gute Möglichkeitstatt eines üblichen Referats vor der ganzen Klasse eine andere Art von Vortrag zu üben. 

Miriam Troiber (Klasse 5d)

 

 

Über dieses Projekt

Leseförderung ist ein wichtiges Thema am GRG. Die Buchmesse ist ein Beispiel für ein integriertes Projekt, in dem neben der Buchmesse selbst auch die Erstellung eines Leseportfolios zur aktuellen Lektüre und das Schreiben von Berichten (siehe den Bericht von M. Troiber oben) Gegenstand des Unterrichts waren. Mit verstärkt handlungsorientierten Ansätzen („etwas mit Texten machen“) reagieren Deutschlehrer auf die Tatsache, dass die Lücke zwischen „Text lesen“ und „Text verstehen“ offensichtlich immer größer wird.

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Ausschnitte aus dem Leseportfolio von Philipp Bächmann (5d) zur Lektüre „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel, einer Kriminalgeschichte, die in Berlin spielt


Red./Bildbearb.: D. Zink