Von Haien und Menschen – Schülerreden aus der 9. Klasse

Umstellung der menschlichen Ernährung – Haie beschweren sich über schlechten Geschmack…

Haben Sie schon einmal schlechtes Fleisch gegessen? Oder schlechten Fisch? Dann können Sie sich ja vorstellen, wie sich ein Hai fühlt, wenn er einen Menschen frisst, der sich schlecht ernährt. Nun fordern Haie eine Umstellung der menschlichen Ernährung. Ein Sprecher der Haie berichtet von mehreren aktuellen Magenverstimmungen und Durchfallerkrankungen, die sich im Meer natürlich sehr unangenehm auswirken. Ein Großteil der Menschen in den USA ernähren sich überwiegend von Fastfood. Deshalb verklagt der Vorstand der Haie nun die Mutter aller Fastfood-Ketten McDonald’s, da durch das Verzehren von einseitigem Essen das menschliche Fleisch verfettet und somit ungenießbar wird. Zahlreiche Haie sterben jeden Tag an gastritischen Erkrankungen. Ich fordere Sie hiermit auf , Ihre Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Ist Ihnen ungesunde Ernährung so viel wert, dass Sie dafür ein Haienleben aufs Spiel setzen? Wollen Sie wirklich die bereits gefährdeten Haie auslöschen? Schützen Sie die Haie und essen Sie gesünder. Stellen Sie Ihre Ernährung endlich um und fördern Sie den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Tierart. Die Haie werden es Ihnen danken!

Gleichberechtigung von Vegetariern – Überfällig oder undenkbar?

Meine Damen und Herren Vegetarier und Fleischfresser!

Wie Sie wahrscheinlich mitbekommen haben, sind Essstörungen in der heutigen Gesellschaft fast Trend geworden. Immer mehr Menschen verfallen der „grünen Seite der Macht“, so heißt es in Fachkreisen. Vor allem Jugendlichen sind davon betroffen. Wollen Sie wirklich, dass unsere Kinder durch diese Weidenhocker bekehrt werden? Wie Sie in den Medien verfolgen können, herrscht in den Ländern der Dritten Welt oft eine Hungersnot. Dies liegt Expertenmeinungen nach an Hardcoreveganern, die unseren Tieren das Gras untern den Hufen wegessen. Dadurch sterben viele Tiere an Hungersnöten. Haben Tiere nicht auch eine Seele? Mittlerweile wird der Fraß der Bio-Fanatiker sogar in Steakhäusern serviert, sogenannte Tofu-Schnitzel und Salate werden dort nicht den Tieren gegeben. Ist es nicht ein Rückschritt, wenn Menschen das Essen der Tiere essen und nicht die Tiere selbst davon profitieren? Bleibt lediglich zu hoffen, dass die Fleischesser standhaft bleiben und sich durch diesen Trend nicht verführen lassen…

Geldspenden für Shopaholics in Spanien und Griechenland

Meine Damen und Herren!

Hier in Deutschland geht es mit dem Geld zur Zeit stark bergauf! Die Konjunktur brummt. Doch denken Sie nur einmal an die armen Würmchen, die in Spanien und Griechenland sehnsüchtig auf die Schaufenster starren, hibbelig von einem Bein aufs andere springen und dabei ihr einziger richtiger Besitz die Löcher in der Geldbörse sind. Die typischen Entzugserscheinungen von Shopaholics. Die deutsche Regierung hält es nicht für nötig, diesen Leuten zu helfen. „Nein! Das Geld gehört in die Hände der jeweiligen bankrotten Regierung!“ Und was machen dann das griechische und spanische Parlament mit ihrem Rettungsschirmgeld? Richtig, selber Shoppen gehen, bis der Notarzt kommt. Aber nicht etwa nach Klamotten, nein, sondern vielmehr nach immer neuen Gesetzen, nach dem Motto: „Wir müssen mehr sparen!“ Also, wie Sie sehen: die deutschen Bürger müssen endlich Eigeninitiative ergreifen, sich zusammenraufen und Geld sammeln. Geld, mit welchem vor allem die spanischen und griechischen Frauen die verstaubten Designerkleider aus ihrem Gefängnis befreien können. Ich verspreche es Ihnen. Mit diesen Spenden wird das glücklichste Zeitalter Europas anbrechen! Denn was macht uns Menschen glücklicher als zu sehen, wie andere mit strahlenden Augen das Kleid eines Luxuslabels begutachten? Nur eines: zu sehen, wie genau diesen Menschen beim Kauf und Tragen dieses edlen Kleidungsstücks das Herz aufgeht! Also. Spenden Sie, um der Welt ein großes Stück Glück zu schenken. Man muss nämlich auch gönnen können…

Julia Henning, Christina Steffke, 9e

Verbesserung der Lehrer in Baumschulen

Meine Damen und Herren!

Die derzeitige Situation in Baumschulen ist miserabel, wenn nicht sogar grauenvoll. Es gibt kaum mehr gute Lehrer für Bäume, der Bildungsgrad sinkt immer weiter. Beispielsweise ist der Sportunterricht nun endgültig entfallen, es gibt keine sportlichen Bäume mehr. Die Bäume stehen in der Schule den ganzen Tag in einer Reihe, wenn das so weitergeht schlagen sie noch Wurzeln. Das darf nicht passieren, ebenso die Mathematikkenntnisse schwinden. Die Bäume können nicht mehr berechnen, wann sie blühen müssen, der Rhythmus ist nicht mehr vorhanden. Oder erst die Sprachlehrer… Katastrophe! Die Bäume können keine Sprachen mehr. Schon ´mal einen Baum reden gehört? Nein? Na also, Sie sehen ja selbst, wie schlimm es um die Bildung der Bäume bestellt ist. Also, meine Damen und Herren, falls Sie einen Baum haben oder einen erwarten, versuchen Sie, ihn in die menschliche Gesellschaft zu integrieren, auch, wenn es am Anfang schwer fallen mag, Ihre Mitmenschen finden sich damit ab, dass sie ein wenig psychisch gestört sind. Zurück zu den Baumschullehrern, falls Sie begabte Bäume kennen oder qualifizierte Baumlehrer, melden Sie sich bei Ihrer örtlichen Baumschule! Die Bäume werden es Ihnen danken, und vielleicht sehen Sie ja demnächst wieder sportlich aktive, Englisch und Französisch sprechende und Mathebegabte Bäume auf der Straße! Beeilen Sie sich, bevor die Bäume sich vor Faulheit festwurzeln!

Paul Woköck