Erster Poetry Slam am GRG voller Erfolg

In der vergangenen Woche veranstaltete das P-Seminar „Poetry Slam“ erfolgreich den ersten Poetry Slam am GRG. In heimeliger Atmosphäre versammelten sich rund 80 Zuhörer, um den Texten der Jungpoeten zu lauschen. Für diese galten natürlich die gleichen Regeln, wie man sie auch von den etablierten Slams in der Szene kennt. Es durften nur selbstgeschriebene Texte in einem Zeitrahmen von 4 Minuten vorgetragen werden; Requisiten oder Gesang waren dabei nicht gestattet.

Die Teilnehmer des P-Seminars hatten sich in den vergangenen Monaten in Workshops, durch Exkursionen zu anderen Slams und an einigen kreativen Nachmittagen darauf vorbereitet, sich das erste Mal auf die Bühne zu wagen. Dank der guten Organisation des Seminars lief die Veranstaltung reibungslos ab.

Umrahmt wurde das Programm der Seminarteilnehmer von zwei Gast-Slammern, die sich für Auftritte außerhalb der Wertung zur Verfügung stellten. Tim Niklas, ein erfahrener Slammer aus der Münchener Szene, und Larissa Dänzer, eine junge Poetin aus unseren eigenen Reihen, bereicherten den Slam mit ihren Beiträgen. Die Teilnehmer des P-Seminar hingegen kämpften mit Witz, Charme und etwas Tiefgründigkeit um Sieg. Dabei bekam auch der ein oder andere Lehrer sein Fett ab. Sie nahmen es jedoch mit Humor.

Am Ende des Abends wurde dann Anna Ruf vom Publikum, das zugleich als Jury fungierte, zur Slam-Königin gekürt. Sie bestach mit einer überzeugenden Mischung aus Scharfsinn, Gesellschaftskritik und Ironie in ihrer „Invasion der schwarzen Schafe“.

Da der Slam beim Publikum bestehend aus Schülern, Ehemaligen, Eltern und Lehrern auf so viel Anklang stieß, wird mit dem „Rasso Poetry Slam Reloaded“ am 5. März ab 18.30 Uhr eine Neuauflage stattfinden. Wer jetzt Lust bekommen hat, einen Poetry Slam zu besuchen, ist herzlich eingeladen zu kommen. Aber nicht nur Zuschauer sind gesucht – jedem Rasso-Nachwuchs-Slammer, der einen eigenen Text mitbringt, steht die Bühne an diesem Abend offen! Anmeldung und nähere Informationen bei Frau Schulz.

(Natalie Schöllner)