Frag nicht mich. Frag dich!

So lautet das Motto von Jugend forscht 2019. Neun Schülerinnen und Schüler des Graf-Rasso-Gymnasiums sind diesem Motto konsequent bis zum Ende gefolgt und stellten sich am 27./28. Februar den Herausforderungen des Regionalwettbewerbs Jugend forscht in Schongau. An zwei strapaziösen Tagen mussten sie sich in zahlreichen Gesprächen mit Juroren und interessierten Besuchern bewähren.

Neben den Antworten auf die kniffligen Juryfragen wurden darüber hinaus auch noch die Gestaltung des Wettbewerbsstandes sowie die Qualität der Langfassung zum Projekt bewertet. Die Langfassung ist ein ca. 10-15 Seiten umfassender Text, in dem die Entstehung des Projekts detailliert dargestellt wird.

Benjamin Briegel, Florian Braig und Philip Trenz entwickelten einen faltbaren, wiederverwendbaren Trinkbecher. Für dessen Herstellung nutzten sie das 3D-Druckverfahren, so dass der Becher vollständig aus einem Stück gefertigt wurde. Mit ihrem Projekt konnten sie den Sonderpreis der Gemeinde Altenstadt in Höhe von 50,-€ gewinnen.

Lara Fink, Emma Becker und Sandra Wesel hatten sich zur Aufgabe gemacht nicht sichtbare Farbe aus Obst und Gemüse zu ermitteln. Für ihre Untersuchungen nutzten sie vor allem das Verfahren der Dünnschichtchromatographie.

Mit dem Projekt “Entwicklung eines in der Praxis anwendbaren Trennverfahrens für Erdöl und Sand mit einem ionischen Lösungsmittel” trat Annika Greese in der Sparte Chemie an. Mit ihrem innovativen Projekt erreichte sie einen hervorragenden 2. Platz und erhielt darüber hinaus den Sonderpreis für Umwelttechnik zuerkannt.

Vincent van den Broek und Felix Wolf experimentierten an einer Verbesserung der Tafelkreide. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt einen hautverträglichen, abwaschbaren Flüssigkreidestift zu entwickeln und erreichten mit ihrem Projekt einen ausgezeichneten 3. Platz im Fachbereich Chemie. (Bild 4)

Alle Teilnehmer des GRG auf einem Bild:

Thomas Ostermeier / Eckart Rabe