1. Autofreier Tag am GRG

Dass es längst nicht reicht, freitags für das Klima auf die Straße zu gehen, um die drohende Klimakatastrophe noch abzuwenden, das ist den Schüler*innen und Lehrer*innen an unserer Schule natürlich klar. Klimaschutz fängt im Alltag an – und was liegt da näher, als für den Schulweg auf das Mama-Taxi zu verzichten oder das eigene Auto stehen zu lassen und auf Rad oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch wenn das für viele GRGler sowieso schon selbstverständlich ist, war der Autofreie Tag am 10. Juli eine gute Gelegenheit für alle, ihre Mobilitätsroutine zu überdenken.

Die ersten eifrigen Radler, die zum Teil sogar aus anderen Landkreisen angeradelt kamen, wurden auf dem Parkdeck der Schule mit Kaffee und Kuchen empfangen. So bot sich auch Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Austausch mit der FOS/BOS, die das Projekt „rad“kräftig unterstützen.

Richtig voll wurde es dann gegen 7.35 Uhr, als viele Schüler*innen angeradelt kamen und das Parkdeck als Fahrradabstellplatz nutzten. Der Moment, als sie sich ihren wohl“eradelten“ Stempel bei Frau Glufke abholten, wurde für einige kurze Interviews genutzt. So sagten einige Schüler aus der 8. Klasse, dass es für sie ganz klar sei, in die Schule zu radeln, da sie sonst ja gar nicht richtig wach werden würden. Bei anderen steht neben dem Klimaschutz vor allem der Fitnessaspekt im Vordergrund. Und einige stellten erstaunt fest, dass der Weg von daheim in die Schule ja eigentlich gar nicht so weit sei und gut zu radeln. Es bleibt also zu hoffen, dass viele Räder auch in Zukunft morgens nicht in der Garage stehen bleiben.

Und auch wenn sich mitunter auch der eine oder die andere Autofahrer*in den Weg durch die abgestellten Fahrräder bahnte – am Ende der Aktion zählte das Schulleitungsteam des GRG nicht nur über 200 Fahrräder, sondern auch weit über 250 Schüler*innen und Lehrer*innen, die über die Brücke von der S-Bahn in die Schule kamen.

Klimaschutz geht uns alle an und kann nur gemeinsam gelingen – und so wird diese Aktion am GRG nicht die letzte ihrer Art gewesen sein.