2010 – Ende einer Ära

Michael Dörschug – Ein Mann der Tat

Die Ära des Michael Dörschug als Elternbeiratsvorsitzender ist nun zu Ende 

Im Februar dieses Jahres trat Michael Dörschug aus beruflichen Gründen für uns alle überraschend zurück und schied zum Zwischenzeugnis aus dem Elternbeirat aus.

Im Jahre 2002 war er in den Elternbeirat gewählt worden und übernahm dessen Vorsitz zwei Jahre später. Fortan begeisterte er uns durch seinen unermüdlichen Elan sowie seine vielen neuen Ideen, für die er uns alle auf die für ihn typische, beharrliche und zugleich enthusiastische Art gewann. Er verstand es, innovative, tragfähige Organisationsstrukturen zu schaffen, die geeignet waren, seine Ziele im Sinne der Schule und der Schüler umzusetzen.Besondere Anliegen von Michael Dörschug waren die Intensivierung der Kommunikation innerhalb der Schulfamilie sowie die Stärkung der Identifikation mit der Schule.

Hierzu rief er nach und nach eine Vielzahl von Arbeitskreisen ins Leben, denen neben Elternbeiräten auch eine große Zahl interessierter Eltern angehört und bei deren häufigen Treffen er selbst sehr oft teilgenommen hat.

So entstand beispielsweise der Arbeitskreis Schullogo. Im Rahmen eines Schülerwettbewerbs wurde ein Schullogo erarbeitet, das nun die verschiedensten Kleidungsstücke sowie eine Menge weitere Schulutensilien schmückt und auf diese Weise einen Beitrag zur Identifikation der Schulfamilie mit dem GRG leistet. Der Arbeitskreis Sponsoring bemüht sich durch eine koordinierte Vorgehensweise Unterstützer innerhalb und außerhalb der Elternschaft zu finden, um Wünsche und Bedürfnisse erfüllen zu können, die von den Sachaufwandsträgern derzeit nicht übernommen werden können. Wie das Sponsoring fördern auch das Berufspraktikum der neunten Klassen und der alle zwei Jahre stattfindende Berufsinfoabend die Vernetzung unserer Schule mit dem Gemeinwesen unserer Stadt und unseres Landkreises.

Den Neubau und Umzug des Graf-Rasso-Gymnasiums begriff Michael Dörschug als willkommenen und prägnanten Anlass und Meilenstein für werteorientierte Neuerungen im Inneren. Standhaft verfolgte er dieses Ziel unter anderem im Arbeitskreis Schulvereinbarung, in dem gemeinsam von Lehrern, Schülern und Eltern um jeden Punkt dieses Thesenpapiers gerungen wurde. Immer wieder führte Michael Dörschug uns den Umzugstermin vor Augen, an dem die Schulvereinbarung wichtiger Teil des neuen Schulkonzepts werden sollte und motivierte uns zum Durchhalten. Für die Implementierung dieser Ideen ist nun der Arbeitskreis Schulentwicklung verantwortlich.

Zentrales Anliegen und Motor seines Handelns als Elternbeiratsvorsitzender war es stets, seinen Beitrag dazu leisten, das Wohl der Schüler zu garantieren bzw. deren Situation an unserer Schule zu verbessern. Dies war insbesondere im Rahmen der Einführung des G8 von unschätzbarer Bedeutung. Das Vorhaben des Elternbeirates, an unserer Schule eine Ganztagesbetreuung anzubieten, kann als Pionierleistung gelten, deren Umsetzung das Gremium organisatorisch und logistisch vor sehr große Herausforderungen stellte und den Förderverein, einen Teil des Elternbeirates, zum Arbeitgeber werden lies.

Auf das Engste begleitete Michael Dörschug, der selbst Schüler und Abiturient des Graf-Rasso-Gymnasiums war und sich aus diesem Grund der Schule sehr verbunden fühlt, das Werden des neuen Schulgebäudes. Er setzte sich für geeignete Räumlichkeiten und adäquate Ausstattung unter anderem von Aufenthaltsräumen, Ganztagesbetreuung und Mensa ein. Er gründete einen Arbeitskreis Mensa, der seine Vorstellungen bereits in der Planungsphase aktiv einbrachte. Ebenso schuf er einen Arbeitskreis, der sich der Sicherheit des neuen Schulweges annahm und dem es zu verdanken ist, dass sowohl die Münchener Straße einen erhöhten beidseitigen Radweg bekam, als auch die spezielle Fahrradbrücke über die Amper gebaut wurde.

Wir danken Michael Dörschug von ganzem Herzen für sein tatkräftiges Engagement und seine bewundernswerte Ausdauer. Mit seinen Ideen und seinem Handeln zum Wohle der ganzen Schulfamilie gelang es ihm, Strukturen zu schaffen, die unsere Schule sicher noch lange prägen und weiterentwickeln. Die Lücke, die er hinterlässt, ist sehr groß, seine Nachfolge zu übernehmen eine Herausforderung!

Für seine Zukunft wünschen wir Michael Dörschug nur das Allerbeste, Gesundheit, Zeit für seine Familie, beruflichen Erfolg und Raum für seine Hobbys.

 

Der Elternbeirat

Juli 2010