Wann gibt es den größten Wumms?

chipsdosenexplosion

Explosionen experimentell überprüft

— In der Chemie-Übungsstunde der Klasse 9a durchläuft die Pringlesdosen-Kanone neuerdings ihre Testphase. Aber keine Sorgen, liebe Eltern, mit dem Plastikdeckel wird dabei nicht auf andere Schüler gezielt, sondern nur gegen die Wand.
Der Sinn hinter der ganzen Sache war nicht etwa, eine neue Waffe zu entwickeln, sondern experimentell herauszufinden, wie viele Tropfen Benzin in einer Pringlesdose benötigt werden, um deren Deckel mit einer kurzen Zündung möglichst effektiv wegspringen zu lassen.
Zuerst wurde dazu ein Loch in den Boden der Dose gebohrt, das für die Zündung erforderlich ist. Dann wird eine bestimmte Anzahl an Benzintröpfchen in die Dose gegeben. Nach kurzem Schütteln und Einspannen der Pringlesdose in das Stativ, natürlich nur in Richtung Wand, zünden wir das Benzin-Luft-Gemisch, indem wir ein brennendes Zündholz an das vorgefertigte Loch annähern.
Wir konnten feststellen, dass das Experiment mit 5-7 Benzintropfen am heftigsten verlaufen ist, die Explosion dabei am stärksten war.
Das liegt daran, dass ein bestimmtes Verhältnis zwischen der Anzahl der Benzinmoleküle und der Sauerstoffmoleküle gegeben sein muss, um die größtmögliche Reaktion zu erhalten. Unsere praktischen Beobachtungen konnten wir anschließend auch rechnerisch belegen.
Das Experiment können sie im Folgenden in Bildern und Videos bewundern.

(Text: A. Hänel)

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https://www.youtube.com/watch?v=An27_OcD1lE&feature=youtu.be