Schülerin des GRG gewinnt Superpreis bei „Experimente antworten“

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Superpreisträgerin Marina Mezger mit Laudator Dr. Wolfgang Ellegast (Kultusministerium)

Marina Mezger (Jgst. 7) war äußerst erfolgreich beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“. In würdigem Rahmen erhielten die Gewinner des diesjährigen Superpreises im Ehrensaal des Deutschen Museums ihre wohlverdienten Trophäen. Unter mehr als 2500 eingesendeten Arbeiten wurden diejenigen 56 Verfasser geehrt, die die gestellten Aufgaben aller drei Wettbewerbsrunden mit hervorragenden Ergebnissen bearbeitet haben. Unter den Gewinnern ist auch Marina Mezger, Schülerin am Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck.

„Experimente gaben schon immer Antworten auf Fragen an die Natur, beginnend von den Höhlenmalereien der Steinzeit bis hin zu den heutigen Bereichen Medizin und Technik. Die Wissenschaften lösen Probleme und haben unsere Gesellschaft zu großem Wohlstand geführt“, meinte Dr. Markus Born, Vertreter der chemischen Industrie in seiner Rede.
Bereits zum zwölften Mal fand der bayerische Landeswettbewerb „Experimente antworten“ statt, der sich an naturwissenschaftliche Jungforscher der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe wendet. In drei Wettbewerbsrunden mussten die Nachwuchsforscher experimentell und kreativ die gestellten Aufgaben aus den Bereichen Chemie und Physik bearbeiten und in ansprechender Form dokumentieren. Bearbeitet wurden im vergangenen Schuljahr Aufgaben zur Kriminalistik, in denen die Forscherinnen und Forscher Fingerabdrücke untersuchen, DNA-Proben gewinnen und Geldscheine auf ihre Echtheit hin überprüfen mussten. War diese Runde geschafft, erwartete sie in der zweiten Runde das Themengebiet Säuren und Basen, in dem sie Korrosionserscheinungen genauer unter die Lupe nehmen mussten. Abschließend setzten sich die Schülerinnen und Schüler in Runde drei mit Aufgaben zum Thema Licht auseinander, in der z.B. ein Smartphone entgegen seiner ursprünglichen Bestimmung als Helligkeitssensor verwendet wurde.

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Landeswettebewerbsleiterin Frau Linda Schmauß bei der Vorstellung der Preisträger

Der Laudator Dr. Wolfgang Ellegast vom bayerischen Kultusministerium hob in seiner Ansprache hervor, dass die Jungforscher über die Dauer eines gesamten Jahres außerordentlich hohe Geduld und Sorgfalt bewiesen hätten. Bei der Dokumentation der Versuchsergebnisse, dem Arbeiten in einem Team sowie dem Verfolgen eines gemeinsamen Zieles erwarben die angehenden Wissenschaftler wichtige Voraussetzungen für ein späteres erfolgreiches Forscherleben. „Verfolgt diese Ziele weiter, ihr seid auf einem guten Weg!“ forderte Dr. Ellegast die Jungforscher auf.

Bei der sehr kurzweilig gestalteten Preisverleihung durch die Landeswettbewerbsleiterin Frau Linda Schmauß wurden alle Teilnehmer einzeln auf die Bühne gebeten. Dabei wurde aus jeder eingereichten Arbeit ein kurzes Zitat bzw. eine kleine Anekdote verlesen, aus denen hervorging welche Probleme und Schwierigkeiten die Jungforscher bei der Bewältigung ihrer Aufgaben beschäftigten. Zu Marinas Arbeiten bemerkte Frau Schmauß: „Durch die perfekte Dokumentation der Ergebnisse und die fast schon künstlerisch ästhetischen Bilder hat sich Marina den Superpreis mehr als verdient.“ Dieser bestand in diesem Jahr aus einem Molekülbaukasten sowie einer gravierten Glasskulptur, welche die Protagonisten der Aufgaben Moni Mol und Leo Licht zeigt.

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 Die Besucher des Festakts erhielten Gelegenheit die Arbeiten der Superpreisträger in Augenschein zu nehmen

In würdigem Rahmen erhielten die Gewinner des diesjährigen Superpreises im Ehrensaal des Deutschen Museums ihre wohlverdienten Trophäen. Unter mehr als 2500 eingesendeten Arbeiten wurden diejenigen 56 Verfasser geehrt, die die gestellten Aufgaben aller drei Wettbewerbsrunden mit hervorragenden Ergebnissen bearbeitet haben. Darunter auch Marina Mezger, Schülerin der 7. Jahrgangsstufe am Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck.
Zum Abschluss der Ehrung wurden die Preisträgerinnen und Preisträger mit einem Experimentalvortrag zum Thema „Klänge und Licht – Musikübertragung durch Laserlicht“ belohnt. In ihm wurde auf anschauliche Weise demonstriert, wie verschiedene Erkenntnisse der Naturwissenschaften praktisch genutzt werden können.
Am Ende des Festaktes meinte die Superpreisträgerin Marina zu alledem: „Es hat riesig Spaß gemacht. Auch wenn die Durchführung der Experimente und die Dokumentation der Ergebnisse ein riesiger Aufwand waren, mitmachen lohnt sich auf jeden Fall!“

Text und Photos: Th. Ostermaier; Red: D. Zink