Physik-Wettbewerb: Autos mit Luftantrieb

In der Öffentlickeit werden seit Jahren immer wieder neue Antriebskonzepte für Automobile diskutiert: Elektroautos, Antrieb durch Brennstoffzellen oder sogar Solarautos. Die achten Klassen des Graf-Rasso-Gymnasiums gingen nun einen Schritt weiter: Autos, die nur mit Luft angetrieben werden. Um die Aufgabe etwas zu vereinfachen durften die Autos im Miniaturformat gebaut werden.

Trotzdem rauchten in der ein oder anderen Hobbywerkstatt die Köpfe von großen und kleine Bastlern um ein leistungsfähiges Fahrzeug zu entwickeln. Die Ergebnisse der in Partnerarbeit erstellten Fahrzeuge fielen auch dementsprechend vielfältig aus: Kleine Räder aus CDs oder sagar Langspielplatten waren ebenso im Einsatz wie selbstgebastelte Holzräder oder Zierblenden von Autofelgen. Die Konstruktion der Autos erfolgte mit Hilfe von Holz, Metall oder Kunststoffen. Als Antriebsenergie durfte lediglich ein Luftballon und die in ihm gespeicherte Luft verwendet werden – dennoch erreichten die Schulsieger eine – in der Schulturnhalle – nicht zu messende Weite: Das Auto durchquerte die Turnhalle einmal vollständig und fuhr an der gegenüberliegenden Seite gegen die Wand.

Ein alternativer Ansatz war, den Luftballon nicht aufzublasen und nach dem Rückstoßprinzip zu arbeiten, sondern den Gummiballon „einfach“ aufzuwickeln und somit durch die erreichte Spannenergie das Auto in Bewegung zu versetzen. Diese Technik setzten auch die Schulsieger Florian Hunecke und Philipp Rolli ein. Vielleicht sieht man ja in einigen Jahren solche oder ähnliche Konzepte auf unseren Straßen. Auf jeden Fall konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Wettstreits auf spielerischer Ebene beachtliche Resultate erzielen.

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