Fahrt der 8. Klassen nach Oxford

Erstmals fand in diesem Jahr die Studienreise nach Oxford für 30 Schülerinnen und Schüler aus den 8. Klassen statt. Gemeinsam mit Frau Schulz und Herrn Pfaudler erkundeten sie neben der Universitätsstadt Oxford auch die Kleinstadt Bath. Natürlich durfte auch ein Tagesausflug nach London nicht fehlen. Wer jetzt mehr erfahren möchte, der darf einen Blick in das Reisetagebuch von Nina Dawo (8d) werfen – und das ganz ohne schlechtes Gewissen!

Nach einer langen Reise im Bus kamen wir gegen Mittag in der YHA Oxford an, wo uns jedoch nicht viel Zeit blieb, bevor wir uns in Richtung des Stadtzentrums aufmachten, um uns ein wenig mit der Stadt vertraut zu machen und etwas zu essen. Nicht alle Schüler waren gleich wagemutig genug, landestypisches Essen auszuprobieren.

Um 14 Uhr trafen wir uns mit zwei freundlichen Stadtführern und entdeckten dann in zwei Gruppen die wichtigsten Orte. Vom Martyrs‘ Memorial ging es zum Balliol College, wo wir sogar einen Blick in die Dining Hall werfen durften. Weiter ging es dann zur Bodleian Library und zum Christ Church College bis zum Covered Market.

Am Dienstag ging es nach London. Der Bus hielt kurz nach der Tower Bridge, über die wir anschließend zum Tower of London liefen. Unser kostümierter Guide vermochte es, die lange Geschichte des Gebäudes lebendig werden zu lassen. Wir erfuhren, wozu der Tower of London im Laufe der Jahrhunderte genutzt worden war. Wir sprachen und konzentrierten uns dann aber auf seinen Nutzen als Zoo, Gefängnis und Aufbewahrungsort der Kronjuwelen. Natürlich dachten wir nicht im Traum daran, diese in unsere Rucksäcke zu packen, nachdem wir gehört hatten, welch grausame Foltermethoden im Tower zu Anwendung gekommen waren. Nach dieser sehr anschaulichen, interessanten und ausführlichen Tour begaben wir uns auf ein Boot, welches uns nach Westminster brachte. Wir sahen uns die Westminster Abbey an, liefen durch den St. James Park zum Buckingham Palace und von dort zum Trafalgar Square. Immer wieder blieben wir an einer der roten Telefonhäuschen stehen, bis jeder ein Foto von sich in oder vor einer solchen geschossen hatte.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Bath und erfuhren im Rahmen einer Führung einiges über die typische Architektur im 18. und 19. Jahrhundert und über einige bedeutende Architekten wie John Wood und seinen Sohn, die beispielsweise den Circus oder den Royal Crescent entworfen hatten.

Am Nachmittag besuchten wir die Roman Baths, ein Museum, in dem man einiges über die Stadt Bath, über die Menschen, die dort lebten und über die Religionen, die Götter und über die heiße Quelle an sich erfahren konnte. So haben wir in England sogar etwas Lateinunterricht gemacht. Am Abend traten wir dann in Teams zum „Pub Quiz“ an, das Frau Schulz und Herr Pfaudler vorbereitet hatten. Nur wer an den vorangegangenen Tagen wirklich gut aufgepasst hatte, hatte eine Chance, typisch englische Preise zu gewinnen.

Am letzten Tag blieb noch Zeit, das das höchste Gebäude Oxfords, den Carfax Tower, zu erklimmen, von dem man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt und besonders das Stadtinnere hatte.

Anschließend blieb noch Zeit, Souvenirs zu kaufen und einige Interviews mit Einheimischen zu führen, bevor es dann wieder in Richtung Fürstenfeldbruck ging, wo wir am Freitagmittag müde, aber mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen ankamen.