Umwelttag am GRG

So mancher, der am heutigen Freitag, 20. September 2019, mit dem PKW auf der B2 unterwegs war, mag sich gewundert haben… Auf dem Schulgelände am Tulpenfeld war heute einiges etwas anders, als das an einem normalen Schultag üblich ist.

Zunächst einmal blieb die Hälfte des oberen Parkdecks frei – bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hatten das Graf-Rasso-Gymnasium und die benachbarte FOS/BOS unter dem Motto „Sei dabei – autofrei“ im Kollegium und in der Schülerschaft dafür geworben, das Auto stehenzulassen und mit dem Fahrrad oder öffentlichen Ver­kehrsmitteln in die Schule zu kommen. Anders als beim letzten Mal aber diente das Parkdeck heute nicht als Stellplatz für die Fahrräder, sondern wurde – der Idee des „PARK(ing) Day“ folgend – zu einem „Lebens-Raum“ umgestaltet. Und so konnte man es sich hier nicht nur auf bunten Sitzhockern und Liegestühlen bequem machen, sondern auch noch kleine Leckereien wie Kuchen und Gebäck, aber auch frisches Obst und warme Getränke genießen.

Wer sich dann in Richtung Schulgebäude bewegte, konnte zunächst den Fahr­radparcours des ADAC nicht übersehen, bei dem die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen ihre Geschicklichkeit auf dem Fahrrad unter Beweis stellen konnten. Auch die Entstehung des Projekts „Ferienflieger“ auf dem Sportplatz dürfte zahlreiche Blicke auf sich gezogen haben.

All diese Aktionen standen im Zusammenhang mit dem „Umwelt- und Mobilitäts­tag“, den die Schulentwicklungsgruppe des GRG seit langem vorbereitet hatte – teilweise auch in Kooperation mit der benachbarten FOS/BOS. Das Datum war frei­lich nicht zufällig gewählt, beteiligt sich doch auch die Stadt Fürstenfeldbruck in der Woche vom 16. bis 22. September unter dem Motto „Clever mobil in Bruck“ an der Europäischen Mobilitätswoche.

Wer unsere Schule kennt, weiß, dass sich nicht nur die „SchulFAIRbesserer“ seit lan­gem für mehr Nachhaltigkeit und ein „gesundes“ (Schul-) Klima einsetzen. Und so konnte eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen für unsere 6. und 7. Klassen an diesem Tag ein umfangreiches und vielfältiges Programm anbieten: da gab es die Station „Nachhaltigkeit auf dem Teller“, an der sich auch Julia Traxel von der Agenda21 beteiligte, ein interaktives Computerspiel, bei dem sich der ganz persönli­che ökologische Fußabdruck ermitteln ließ, oder den Stand „Klimaschutz Schluck für Schluck“, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich vor allem mit dem Geschmack von Wasser beschäftigen konnten. In der Mensa wurde „die nachhaltige Schulta­sche“ vorgestellt – hier konnte man sehen, welche Produkte – wie beispielsweise nachfüllbare Faserschreiber oder Heftumschläge aus Papier – im Alltag dazu beitra­gen können, die Umweltbilanz jedes und jeder einzelnen zu verbessern. Während man im Alltag gewohnt ist, dass der Strom zuverlässig aus der Steckdose kommt, hatte man in der Mensa Gelegenheit, die Energie für eine Lampe zu erradeln. Im Pausenhof wurden verschiedene „Fahrräder der Zukunft“ vorgestellt, sogar die eine oder andere Probefahrt in der Rikscha oder mit einem Lastenrad war möglich.

Dass das GRG eine fahrradaffine Schule ist, hat es auch beim diesjährigen Stadtra­deln unter Beweis gestellt und einen ersten Preis gewonnen.

Bei all diesen Angeboten im Rahmen des Projekttages konnten sich vor allem die Klassen der Unterstufe gezielt informieren, welche Möglichkeiten auch sie selbst schon haben, um positiv zum Klimaschutz beizutragen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen sowie der Oberstufe beteiligten sich am Projekt „Feri­enflieger“ (siehe eigener Bericht).

Alles in allem: Eine gelungene Aktion, die sicher nicht die letzte zu diesem Thema bleiben wird!