Deutschlehrerin Elena Yarashevich aus Weißrussland am GRG

Vom 03.11. bis zum 23.11. 2019

„Besser einmal zu sehen als hundertmal zu hören!“

(Weißrussisches Sprichwort)

Jede Reise beginnt mit Erwartungen und Hoffnungen auf das Neue und Interessante.

Meine erste Erwartung war, das Bildungssystem in Deutschland und in Bayern besser kennenzulernen.

Da ich seit 20 Jahren am Gymnasium meiner Heimatstadt in Belarus als Deutschlehrerin tätig bin, war ich vor allem neugierig darauf, wie am  Graf-Rasso-Gymnasium unterrichtet wird, welche Lerninhalte vermittelt werden, wie der Leistungsstand der Schüler ist und wie der Schulalltag gestaltet wird. Die deutschen Kollegen haben versucht, mich möglichst komfortabel in ihr Team zu integrieren. Für alles, was ich sehen und miterleben durfte, bin ich den Kollegen  unendlich dankbar.

Bayerns Hauptstadt München mit seinen vielen sehenswerten Gebäuden und Museen hat mich ebenfalls stark beeindruckt. Auch die schöne historische Stadt Augsburg und das märchenhafte Schloss Neuschwanstein bleiben wohl noch lange in meiner Erinnerung.

Die drei Wochen, die ich in Deutschland sein konnte, wohnte ich bei der Familie von Friederike Heine. Die Sorgfalt und Aufmerksamkeit, die ich in dieser Familie jeden Tag erlebte, übertrafen alle meine Erwartungen.

Das Einzige, was ich leider nicht sehen konnte, waren die Weihnachtsmärkte. Aber es gibt immer etwas, wofür es sich lohnt, zurückzukehren…

Elena Yarashevich