Gedanken und Wünsche der Religionsfachschaften in diesen Tagen

Drei Wochen Schule ohne Mitschülerinnen und -schüler, ohne Kolleginnen und Kollegen, Kar- und Osterfeiertage ohne Gottesdienste, ohne Familienbesuche, ohne Ausflüge… was für eine traurige Realität. Und doch nicht so schlimm, wenn nur niemand von unseren Lieben im Krankenhaus liegt, um sein Leben kämpft, wenn nur niemand unter der Arbeitsbelastung zusammenbricht, äußerlich oder innerlich völlig erschöpft, wenn nur niemand aufgibt, weil er das Gefühl hat, die Zukunft bricht unter ihm weg…

Wir, eure Religionslehrerinnen und -lehrer haben uns überlegt, was uns in dieser Zeit Hoffnung gibt, wo wir einander vermissen und nicht wissen, wie es weitergeht, wie lang der Weg noch ist und wann wir von einer „Zeit nach Corona“ sprechen können.

Wir wollen Corona nicht das letzte Wort, nicht der Angst den Triumph lassen und haben uns gefragt: Was gibt Dir Mut? Was lässt Dich hoffen? Wie kommst Du gut durch diese belastende Zeit?

Hier unsere Fundstücke – in der Hoffnung, dass sie auch euch und Sie ermutigen und vielleicht gedankliche Geländer werden!

Geht in die Ostertage mit dem Segen Gottes:

Gesegnet sei Euer Herz, wenn ihr wie die Frauen ausharrt an den Kreuzwegstationen Eurer Lieben,
gesegnet sei Euer Herz, wenn ihr euch wie die Jünger aufmacht, gangbare Wege zu finden,
gesegnet sei Euer Herz, wenn der Erdenstaub des Weges plötzlich in himmlische Pfade mündet
und ihr merkt: bei jedem Pulsschlag bin ich begleitet, unterstützt und bewahrt von Gott,
dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist.

Wir wünschen euch Schlüsselerlebnisse von Ostern: dass Angststeine weggerollt werden, dass wir in menschlicher Begegnung Jesus erleben, dass der Heilige Geist Trost spendet und Lähmung überwindet!

In ökumenischer Verbundenheit: eure Fachschaft Religion
Elisa Glufke, Ingeborg Jaumann, Andreas Lohde, Erna Meyr, Georg Reitinger, Andrea Rotsch, Uli Wiedmann, Ursula Wich