Alle guten Dinge sind drei – im dritten Anlauf zur Preisverleihung

54 Schülerinnen und Schüler durften sich 2021 bayernweit über die Auszeichnung mit dem Superpreis des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ freuen, darunter auch drei Schülerinnen unserer Schule.

Vélina Braun, Liina Hlava und Matilda Retter (aktuell alle in der 7. Jahrgangsstufe), die schon in der 5. Klasse an der verkürzten Ausgabe von Experimente Antworten mit großem Einsatz teilgenommen hatten, gelang es, alle drei Wettbewerbsrunden mit großem Erfolg zu absolvieren und damit den Superpreis zu gewinnen. Im September dieses Schuljahres war die Freude deshalb entsprechend groß, als die Einladung zur Preisverleihung im Deutschen Museum an sie verschickt wurde: musikalischer Hochgenuss, kurzweilige Experimentalshows, Vorträge von Staatsministern und Geschäftsführern, freier Eintritt ins Museum und ein riesiges Buffet sind die jährlichen Highlights neben der Preisverleihung und werden deshalb immer mit großer Freude erwartet. Kurzfristig musste jedoch aufgrund der Pandemie die Ehrung im Deutschen Museum abgesagt werden – eine herbe Enttäuschung.

Um den großen Einsatz der drei Jungforscherinnen trotzdem gebührend anzuerkennen, wurden von der Wettbewerbsleiterin Frau Schmauß und der betreuenden Lehrkraft am Graf-Rasso-Gymnasium keine Mühen gescheut, einen festlichen Rahmen zu schaffen. Die Superpreise wurden an die Schule verschickt und  in einer digital abrufbaren Präsentation die Grußworte von Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo, vom Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl und vom Geschäftsführer der Bayerischen Chemieverbände Dr. Markus Born übermittelt. Als Ort, Zeit und Rahmen endlich feststanden und die Einladungen erneut verschickt waren, kam der zweite Knock-out: nur einen Tag vor der Preisverleihung machte eine Corona-Infektion der Planung einen Strich durch die Rechnung.

Nun endlich, am 09. Mai 2022 konnten die drei 7.-Klässlerinnen ihren wohlverdienten Preis im Beisein ihrer Eltern und Großeltern entgegennehmen. Ela Polat sorgte mit ihrem wunderschönen Geigenspiel für einen festlichen Rahmen und als Frau Hübler anerkennende Worte an die Preisträgerinnen richtete, konnte man durchwegs in strahlende Gesichter blicken.

Vielleicht mussten es einfach drei Anläufe werden, um den Mädels eine so gelungene Veranstaltung zu bescheren, am Ende haben sich das Warten und der Aufwand aber ganz bestimmt gelohnt!

Nina Ostermeier