Quod erat demonstrandum: Vivit lingua Latina!

Stolze Gesichter (v. l. n. r.): Leah Ostermeier (10a), Leonie Weißgerber (9c), Emmy Trautwein (9c), Paulina Müller (9c) mit Schulleiterin Doris Hübler (3. v. l.) und dem betreuenden Lateinlehrer Tobias Zehntner (r.)
(Foto: S. Karnasch)

Latein haftet das Klischee an, ein verstaubtes, ja sogar „totes“ Schulfach zu sein. Umso erfreulicher ist es, dass engagierte GRG-Schülerinnen der 9. und 10. Klasse genau das Gegenteil bewiesen haben!

Durch ihre originellen Beiträge beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2021/2022, bei dem selbstverständlich auch die klassischen Sprachen vertreten sind, haben sie gezeigt, dass ihnen Latein als gesprochene Sprache keine Probleme bereitet und sie weit über die Unterrichtsinhalte hinausgehende Verknüpfungen und Aktualitätsbezüge herstellen können.

Ein motiviertes Team aus drei Schülerinnen der Klasse 9c hat ein unterhaltsames Video mit eigenen Illustrationen zu einer ungewöhnlichen Senatssitzung eingereicht. Diese kreative Idee hat die Jury neben den sehr guten Sprachkenntnissen besonders beeindruckt.

Leah Ostermeier (10a) schlüpfte in ihrem Video sogar selbst in die Rolle der Ceres (griech. Demeter), der Göttin des Ackerbaus und der Furchtbarkeit, und spannte dabei einen thematischen Bogen vom Mythos hin zu aktuellen ökologischen Herausforderungen und der Klimakrise. Die Zehntklässlerin hat die Teilnahme am Wettbewerb jedenfalls als bereichernd empfunden: „In der Klausur gab es sogar eine lateinische Hörverstehensaufgabe zum Thema Sport. So konnte man das Fach Latein einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Mir hat der Wettbewerb viel Spaß gemacht!“

Der Schulleiterin, Frau Hübler, war es ein Anliegen, den erfolgreichen Schülerinnen im Beisein des betreuenden Lateinlehrers, Herrn Zehntner, persönlich die Bundes-Urkunden als Anerkennung zu überreichen und so ihren außergewöhnlichen Einsatz zu würdigen.

(Tobias Zehntner)