Internationale Biologieolympiade 2015 – Ein rohes Ei 48 Stunden in Essig einlegen?

Das Auswahlverfahren für die internationale Biologieolympiade (IBO) geht in eine neue Runde und wir sind hautnah dabei. Neben uns nahmen über 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland an der ersten Auswahlrunde der IBO teil. Diese bestand darin, in Form einer Hausarbeit verschiedenste biologische Fragen anhand von eigenen Experimenten und Fachliteratur zu beantworten. So kam es zum Beispiel dazu, dass jeder von uns ein rohes Ei für 48 Stunden in Essig einlegte und seine Massenveränderung dokumentierte. Das am Ende kalkschalenlose, denaturierte wie auch „glibbrige“ Ei und den stechenden Geruch des Essigs nahm jeder hierfür gerne in Kauf. Daraufhin korrigierte unser Biologielehrer Herr Ostermeier fein säuberlich die beiden Hausarbeiten und teilte die Ergebnisse dem Landesbeauftragten von Bayern mit. Seit Kurzem dürfen wir uns beide glücklich schätzen, an der zweiten Auswahlrunde teilnehmen zu können. Danach würden uns noch zwei weitere Runden bevorstehen, um in das deutsche Team der IBO zu gelangen. Aber wie es auch kommen mag, wir hatten bis jetzt eine Menge Spaß!

biologie_olympiade_2014
Larissa Bartels und Charlotte Dietze, Q12
Foto: HÖHE